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Regional-Treffen Lindhorst-Bückeburg

online


Mo. 22.11.2021
16:00 bis 19:00

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Symbolbild. Arbeiten am Laptop

Symbolbild. Arbeiten am Laptop
Dominic Dupont, DB AG

Ausbau der Bestandsstrecke und Grobkorridore waren die Hauptthemen.

Tagesordnung

  • Begrüßung,
  • Übersicht über Regional-Treffen,
  • Entwürfe aus der Untersuchung der Bestandsstrecke Lindhorst–Bückeburg,
  • Von Raumwiderständen zu Grobkorridoren,
  • Ausblick.

Ergebnissse

Zu den Regional-Treffen lädt die Bahn Vertretende von Landkreisen, Kommunen und Bürgerinitiativen für einen Abschnitt des Planungsraums ein. Das Ziel ist weniger als 30 Beteiligte für einen intensiven Austausch. Auf den Regionaltreffen erläutert die Bahn Entwürfe aus der Untersuchung der Bestandsstrecke, Verbindungen zwischen Bestand und Neubaustrecken, Grobkorridore sowie mögliche Trassen-Alternativen.

Die Bahn erläuterte am 22. November 2021 technische Vorgaben beim Bau einer Bahnstrecke und deren Auswirkungen auf den Ausbau des Bestands. Zum Beispiel werden Oberleitungen heute an einzelnen Masten aufgehängt statt mittels eines Quertragwerkes über alle Gleise. Die einzelnen Masten benötigen bei mehreren parallelen Gleisen aber mehr Platz und die Bahntrasse wird breiter, wie auch für Schallschutzwände.

Die Bahn stellte zentrale Ergebnisse der Bestandsuntersuchung vor für den Abschnitt zwischen Lindhorst und Bückeburg. Was verändert sich in den Städten und Gemeinden bei einem Ausbau auf vier Gleise?

  • In Lindhorst würde die Bahn für den Bestandsausbau voraussichtlich die Kreisstraße 30 und die Außenbahnsteige anpassen. Zudem müsste die Bahn Wohn- und Gewerbeflächen nutzen.
  • In Stadthagen würde die Bahn das Bahngelände anpassen. Die Mittelbahnsteige würden neu geba ut. Die Bahn müsste einige private Grundstücke nutzen. 
  • In Kirchhorsten würde die Bahn zwei Außenbahnsteige und die Fußgänger-Unterführung neu bauen.
  • In Bückeburg würde die Bahn Bahnübergänge beseitigen, Gleise verlegen und private Wohngebäude zurückbauen.

Außerdem stellte die Bahn die Grobkorridore für die Suche nach Neubautrassen vor. Die Grobkorridore hatte die Bahn aus den Raumwiderständen abgeleitet. Die Raumwiderstände und ihre Einordnung in die Klassen eins (I) bis fünf (V) hatte die Bahn in den Monaten davor mit dem Plenum und den zuständigen Behörden besprochen. Die Grobkorridore vermeiden vor allem die Durchfahrung von Raumwiderständen der Klasse V. Dazu gehören insbesondere Quellen und Wohnbebauung, auch Einzelhöfe.

In den nächsten Schritten wird die Bahn für den Ausbau prüfen: Wo könnten Neubau- und Bestandsstrecken verbunden werden? Welche Geschwindigkeiten und Fahrzeiten ermöglichen die baulichen Änderungen? Diese Themen sollen auf einem zweiten Treffen besprochen werden.

Für den Neubau prüft die Bahn: Wo lassen sich in den Grobkorridoren Bahn-Trassen entwickeln, die Mensch und Natur schonen? Am Ende werden alle Lösungen verglichen. Die best-möglichen Lösungen wird die Bahn den Behörden und dem Bundestag zur Prüfung vorlegen.