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Regional-Treffen Porta Westfalica

online


Do. 03.02.2022
16:00 bis 18:00

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Symbolbild. Arbeiten am Laptop
Dominic Dupont, DB AG

Ausbau der Bestandsstrecke und Grobkorridore waren die Hauptthemen.

Tagesordnung

  • Begrüßung,
  • Übersicht über Regional-Treffen,
  • Entwürfe aus der Untersuchung der Bestandsstrecke bei Porta Westfalica,
  • Von Raumwiderständen zu Grobkorridoren,
  • Ausblick.

Ergebnissse

Zu den Regional-Treffen lädt die Bahn Vertretende von Landkreisen, Kommunen und Bürgerinitiativen für einen Abschnitt des Planungsraums ein. Das Ziel ist weniger als 30 Beteiligte für einen intensiven Austausch. Auf den Regionaltreffen erläutert die Bahn Entwürfe aus der Untersuchung der Bestandsstrecke, Verbindungen zwischen Bestand und Neubaustrecken, Grobkorridore sowie mögliche Trassen-Alternativen.

Die Bahn erläuterte am 3. Februar 2022 technische Vorgaben beim Bau einer Bahnstrecke und deren Auswirkungen auf den Ausbau des Bestands. Zum Beispiel werden Oberleitungen heute an einzelnen Masten aufgehängt, statt mittels eines Quertragwerkes über alle Gleise. Die einzelnen Masten benötigen bei mehreren parallelen Gleisen aber mehr Platz und die Bahntrasse wird breiter. Auch Schallschutzwände können mehr Platz brauchen.

Die Bahn stellte zentrale Ergebnisse der Bestandsuntersuchung vor für den Bereich Porta Westf alica. Was ändert sich beim Ausbau bestehender Gleise für höhere Geschwindigkeiten?

  • Im Ortsteil Neesen müssten bei einem Bestandsausbau voraussichtlich eine Straße verlegt und Häuser überplant werden. 
  • Der Bahnhof müsste umgeba ut und die Straße An der Pforte verlegt werden.
  • In das Naturschutzgebiet "Vogelschutzgelände" müsste wahrscheinlich eingegriffen werden.
  • Im Ortsteil Holzhausen sind Eingriffe in die Gewerbe- und Wohnbebauung wahrscheinlich. Die Straßen "Vogelparadies", "An der Eisenbahn" und "Dammweg" würden verlegt.

Außerdem stellte die Bahn die Grobkorridore für die Suche nach Neubautrassen vor. Die Grobkorridore hatte die Bahn aus den Raumwiderständen abgeleitet. Die Raumwiderstände und ihre Einordnung in die Klassen eins bis fünf hatte die Bahn in den Monaten davor mit dem Plenum und den zuständigen Behörden besprochen. Die Grobkorridore vermeiden vor allem die Durchfahrung von Raumwiderständen der Klasse fünf. Dazu gehören insbesondere Wasserschutzgebiete.

In den nächsten Schritten wird die Bahn für den Ausbau prüfen: Wo könnten Neubau- und Bestandsstrecken verbunden werden? Welche Geschwindigkeiten und Fahrzeiten ermöglichen die baulichen Änderungen? Diese Themen sollen auf einem zweiten Treffen besprochen werden.

Für den Neubau prüft die Bahn: Wo lassen sich in den Grobkorridoren Bahn-Trassen entwickeln, die Mensch und Natur schonen? Am Ende werden alle Lösungen verglichen. Die best-möglichen Lösungen wird die Bahn den Behörden und dem Bundestag zur Prüfung vorlegen.

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