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1. Vertiefungsworkshop Bahnprojekt H-Bi | 19.04.2021

Am 19. April 2021 fand von 15:30 bis 20:30 Uhr der 1. Vertiefungs-Workshop des Planungsdialogs als Video-Konferenz statt. Rund 150 Personen nahmen an der Videokonferenz teil. Die Sitzung war offen für die Interessengruppen aus dem Projektraum. Siehe Dialog.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Am Ende der Sitzung fassten die Anwesenden die Ergebnisse zusammen:

  • Plenum des Planungsdialogs Hannover-Bielefeld hat sich zu seinem ersten Vertiefungsworkshop getroffen. Schwerpunkt des Treffens war der Deutschlandtakt (Dritter Gutachterentwurf)und seine Bedeutung für das Projekt. Zum Thema sprachen Florian Böhm (Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur), Ingulf Leuschel (Koordinierungsgruppe Deutschlandtakt beim BMVI ), Prof. Dr. Wolfgang Hesse (LMU München), Rainer Engel (Initiative Deutschland-Takt, Fahrgastverband PRO BAHN) und Philipp Schröder (SMA und Partner AG).
  • Einigkeit bestand unter den Referenten in der Notwendigkeit eines Deutschlandtaktes für die Eisenbahn in Deutschland.
  • Der Dritte Gutachterentwurf des Deutschlandtaktes wurde durch die Referenten im Detail unterschiedlich bewertet. Einige Referenten plädierten für Anpassungen am Gutachterentwurf, was im Ergebnis mehr Spielraum für die Planungen des Projekts lasse und möglicherweise vor Ort verträglichere Lösungen ermögliche. Andere warnten davor mit Blick auf Folgen für das angestrebte Gesamtnetz und die notwendigen Abs timmungen.
  • Wichtige Punkte der Diskussion waren der Entwurf des Knotens Hannover, die angestrebte Fahrtzeit zwischen Hannover und Hamm sowie ihre Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen des Projekts.
  • Die Fahrtzeit von 31 Minuten zwischen Hannover und Bielefeld bzw. von 54 Minuten zwischen Hannover und Hamm ergibt sich aus der Konzeption der Knoten Hannover und Hamm im Dritten Gutachterentwurf.
  • Das Bundesverkehrsministerium betonte, dass 31 Minuten Fahrtzeit zwischen Hannover und Bielefeld Grundlage der Planungen des Projekts sind. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen sei weiterhin alles offen. Parallel wird untersucht, welche Beschleunigung auf der Bestandsstrecke möglich ist.
  • Teilnehmende forderten, die angestrebte Fahrtzeit von 31 Minuten genauer zu begründen, mit den zugrundeliegenden Daten transparent und nachvollziehbar darzustellen und sehen die Notwendigkeit nicht. Es wurde darum gebeten, die durch Herrn Engel und Herrn Hesse dargelegten Alternativen zum Dritten Gutachterentwurf weiter zu untersuchen. Die DB Netz AG wies darauf hin, dass dies nicht Bestandteil der Planungs-Prämissen sei und diese Bitte an das Bundesverkehrsministerium zu richten sei.

Folien zur Veranstaltung

Tagesordnung

  • Begrüßung
  • Deutschland-Takt
  • Zusammenfassung der Ergebnisse
  • Nächste Termine