Das Jahr 2026 begann mit einer Info-Tour durch die Region. Bei den Info-Märkten haben wir die Öffentlichkeit eingeladen, sich über das Projekt zu informieren und Fragen zu stellen. Anschließend haben wir bei den Regional-Treffen mit den organisierten Interessengruppen über die Trassen-Abschichtung, die Bohrungen im Wesergebirge, die Anbindungen und den Bahnhof Bielefeld gesprochen.
Info-Tour zur Trassen-Abschichtung
Mit der Trassen-Abschichtung von zwölf auf zwei Varianten hatte das Projekt Hannover-Bielefeld im Dezember 2025 einen wichtigen Meilenstein erreicht. Zu Jahresbeginn wurde der Dialog mit der Projektregion nun weiter intensiviert: Im Januar und Februar informierte das Projekt in verschiedenen Beteiligungsformaten über die erfolgte Abschichtung, den aktuellen Planungsstand sowie die nächsten Schritte.
Info-Märkte: mit dem Projektteam austauschen
Den Auftakt bildeten öffentliche Info-Märkte in Bielefeld, Porta Westfalica, Herford, Stadthagen und Seelze. Bürger:innen informierten sich an Ständen, tauschten sich direkt mit dem Projektteam aus und brachten ihre Hinweise und Anliegen ein. Rund 1.000 Interessierte nutzten diese Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
An den Bildschirmen mit interaktiver Karte konnten sich Interessierte ausführlich über das Projekt und die weiteren Planungen informieren. Fachleute standen bereit, um insbesondere zu regionalspezifischen Themen wie dem Natur- und Wasserschutz Auskunft zu geben. Auch zur Reduzierung der möglichen Trassen von zwölf auf zwei Varianten beantworteten Fachleute individuelle Fragen. Darüber hinaus wurden die Anbindungsvarianten bei Bielefeld und Hannover sowie der Umbau des Bahnhofs Bielefeld vorgestellt. Besuchende konnten so verschiedene Aspekte der Planung im direkten Austausch mit dem Projektteam vertiefen.
Regional-Treffen: Trassen-Abschichtung erläutert
In den darauffolgenden zwei Wochen fanden vier hybride Regionaltreffen in Bielefeld, Herford, Stadthagen und Bad Nenndorf statt, zu denen rund 200 Vertreter:innen von regionalen Interessengruppen wie Kommunen, der Wasserwirtschaft und Landwirtschaft, sowie Bürgerinitiativen und Umweltverbände eingeladen waren. Hier wurden insbesondere regionalspezifische Themen, wie die Bohrungen im Wesergebirge und die Anbindungen an Hannover und Bielefeld, thematisiert.
Projektleiter Marvin Jekel erläuterte die Methode der Abschichtung und zeigte, wie aus zunächst zwölf möglichen Trassenvarianten zwei vorzugswürdige Alternativen ausgewählt wurden. Im Anschluss stellten die Ingenieure Jens Mühlmann und Gesa Grubert die Bohrungen im Wesergebirge vor und erläuterten, wie durch diese geotechnischen Untersuchungen wertvolle Erkenntnisse zur Bodenbeschaffenheit gewonnen werden konnten. Sie sind für die sichere Planung eines Tunnels unerlässlich. Das Publikum erhielt so aus erster Hand Einblicke in zentrale Projektschritte der vergangenen Monate.
Herzlichen Dank an alle, die die Info-Märkt und Regional-Treffen besucht haben, um sich zu informieren, Fragen zu stellen und wertvolle Anregungen beizusteuern. Der Austausch mit der Region ist für unsere weitere Planung von großer Bedeutung.