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6. Plenum

online


Do. 03.11.2022
17:00 bis 20:00
Inhalt

Überblick: 6. Plenum

Am 3. November 2022 findet die 6. Sitzung des Plenums statt. Im Plenum sind Interessengruppen aus dem Projektraum vertreten. Siehe Dialog.  

Tagesordnung

  1. Einführung, Begrüßung. 
  2. Organisatorisches: Protokoll verabschieden 5. Plenum
  3. Stand der Vorplanungen. 
  4. Bewertungsmethodik. 
  5. Ergebnisse der Regional-Treffen: Bewertungs-Kriterien und ihre Gewichtung. 
  6. Wie geht es weiter? Ausblick. 

Ergebnisse

Zu 4. Bewertungsmethodik

Herr Dr. Hartlik stellt die Methodik des Variantenvergleichs vor. Er erläutert: Die Nutzwertanalyse ermittelt für alle Kriterien jeweils den Zielerreichungsgrad für jede Variante. So werden unterschiedliche Kriterien vergleichbar. 

Die Bewertung enthält notwendigerweise immer einen gewissen subjektiven Anteil. Nach Vorliegen der Ergebnisse können die Auswirkungen unterschiedlicher Gewichtungen auf das Ergebnis verglichen werden.

Teilnehmende drängen darauf, im Vergleich der Varianten auch die Nullvariante zu betrachten. Herr Dr. Hartlik betont: Der Vergleich der Varianten mit der Nullvariante (Status Quo) erfolgt immanent immer für jedes Kriterium und ist über die konkreten Messergebnisse ablesbar.

Die Bewertungsmethodik wird im Rahmen der formellen Verfahren nochmals behördlich überprüft und gegebenenfalls in der Folge angepasst.

Zu 5. Ergebnisse der Regional-Treffen: Bewertungs-Kriterien und ihre Gewichtung

Herr Dr. Balla und Herr Müller stellen die eingegangenen Hinweise zur Bewertungsmethodik aus den vergangenen acht Regional-Treffen vor. Es nahmen zwischen 43 und 56 Personen teil.

Herr Dr. Balla ergänzt: Um Doppelungen von Bewertungsaspekten zu vermeiden, wurden schutzgutbezogene Bewertungsaspekte konsequent in der Belanggruppe Umwelt erfasst. Die Methode zum Vergleich der Ergebnisse der drei Belanggruppen Umwelt, Raumordnung und Technik untereinander ist noch nicht festgelegt. 

Teilnehmende regen erneut die Berücksichtigung bereits bestehender Lärmquellen an. In weiteren Sitzungen des Plenums soll der neue Schallgutachter eingeladen werden, um solche Fragen detailliert zu diskutieren.

Eine Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen des Projekts ist laut der Deutschen Bahn bereits vor Projektbeginn durch das Bundes-Verkehrsministerium erfolgt. Sie wird für die ernsthaft in Betracht kommenden Varianten in einem weiteren Schritt vor dem Raumordnungsverfahren nochmals erfolgen (verursachte Emissionen durch Bau und Betrieb einerseits, vermiedene Emissionen durch die Verkehrsverlagerung andererseits). Teilnehmende regen an, dies bereits im Bewertungskatalog zu berücksichtigen.

Detaillierte Hinweise zu einzelnen Kriterien wurden direkt in der Bewertungstabelle erfasst.

Ein umfassendes Protokoll folgt.